Wieder ein Wolf in Deutschland erschossen

NABU verurteilt illegale Wolfstötung in der Lausitz

JanNoackBildWoelfeImNebel-NS-9200Berlin – Wie das Sächsische Ministerium für Umwelt am heutigen Montag mitteilte, wurde vergangenen Freitag ein Wolf nahe Bautzen illegal geschossen. Der Abschuss ereignete sich im Territorium des Milkeler Rudels mit einem Schrotgewehr. Der NABU verurteilt die Tat auf das Schärfste und prüft Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. „Dreizehn Jahre ist der Wolf nun wieder in Deutschland heimisch. Dieser Abschuss ist die insgesamt neunte bekannte illegale Tötung seither. Für eine streng geschützte Art ist das nicht akzeptabel“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Weiterlesen

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NABU stellt aktualisierte Position zur Jagd vor

Tschimpke: Ökologische Novellierung der Jagdgesetze überfällig

Berlin – Der NABU hat heute sein Positionspapier zur Ausrichtung der Jagd in Deutschland vorgelegt, in dem er eine grundlegende Novellierung der Gesetzgebung fordert.

„Das vor 60 Jahren in Kraft getretene Bundesjagdgesetz ist bis jetzt im Wesentlichen nahezu unverändert. Wissenschaftliche Erkenntnisse der Wildtierökologie, des Natur-, Arten- und Tierschutzes sowie sich ändernde gesellschaftliche Erwartungen an die Jagd wurden seitdem nicht berücksichtigt. Daher müssen die derzeitigen Jagdgesetze endlich auf den Prüfstand und nach ökologischen und ethischen Kriterien novelliert werden. Die Jägerschaft muss auf diese Veränderungen ebenso reagieren wie Bund und Länder“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Weiterlesen

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UNESCO Kulturerbe Falknerei

Bericht zur Veranstaltung der Regionalgruppe Baar-Obere Donau-Bodensee im ÖJV Baden-Württemberg vom 14.9.2013 über das UNESCO Kulturerbe Falknerei.

Etwa 15 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer trafen sich am 14.9.2013 zu einem Seminar über die Falknerei. Dem Regionalgruppenvorsitzenden Ulrich Zepf war es gelungen, Herrn Daniel Georg Müller, den ersten Vorsitzenden des Landesverbandes Baden Württemberg des Verbandes Deutscher Falkner (VDF), für einen Vortrag zu gewinnen. Im Hinblick auf die Novellierung des Landesjagdgesetzes wird auch über das Fortbestehen und die zukünftige Gestaltung der Falknerei im „Ländle“ beraten und diskutiert. Die Meinungen gehen diesbezüglich weit auseinander. Aus diesem Grunde war Herrn Zepf sehr an einer objektiven Informationsveranstaltung gelegen, die professionell und sachlich Einblicke in die Geschichte und Praxis des UNESCO-Kulturerbes Falknerei ermöglichen sollte.

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Jagdruhe im Winter – eine falsche Strategie? Worum geht es?

(c)Rüttigervon Christian Kirch und Michael Rüttiger

Faktisch findet ganzjährig Jagd statt. Irgendeine Art ist immer bejagbar. Wildtiere sind daher auch das ganze Jahr über den Auswirkungen jagdlicher Aktivität ausgesetzt. Das ist im Winter besonders nachteilig. Der Jagddruck stört nachweislich die biologischen Anpassungsprozesse der Wildtiere an die jahreszeitlichen Veränderungen des Nahrungsangebots.

Eine vollkommene Jagdruhe in den Monaten Februar bis April entspricht wildbiologischen Notwendigkeiten und verhindert unnötige Beunruhigung für die Wildtiere. Sie kann dazu beitragen, Wildschäden zu verhindern und bedeutet ein Umsetzen berechtigter Forderungen des Natur- und Tierschutzes.

Eine 3 monatige Jagdruhe kann nur effektiv sein, wenn sie für alle Wildarten gilt. Weiterlesen

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Waldzustandsbericht: Klimawandel und Jagd sind Hauptprobleme

NABU: Neues Jagdgesetz wäre Teil einer Klimaanpassungsstrategie für den Wald
Stuttgart – Zum heute veröffentlichten Waldzustandsbericht sagt NABU-Landeschef Dr. Andre Baumann: „Es ist erfreulich, dass sich der Gesundheitszustand von Tanne und Fichte erholt hat. Damit zeigt die konsequente Luftreinhaltepolitik der vergangenen Jahrzehnte ihre Wirkung. Waren es früher vor allem Schwefeldioxid-Immissionen, die dem Wald übel zusetzten, bereiten uns heute der Klimawandel und die hohen Stickstoffeinträge aus Landwirtschaft und Verkehr große Sorgen.“ Zusätzlich behindere in vielen Forstrevieren der Wildverbiss den Aufbau klimastabiler Wälder. Weiterlesen

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Probleme zwischen Rüdenbesitzer und Züchter

brackenwelpenIn den meisten Fällen gehört der Zuchtrüde nicht derselben Person, wie die Zuchthündin. In diesen Fällen gibt es mehrere Möglichkeiten:

1) der Rüdenbesitzer erhält vom Züchter eine Geldzahlung für die Zurverfügungstellung des Rüden

2) der Rüdenbesitzer erhält vom Züchter eine bestimmte Anzahl Welpen aus dem Wurf für die Zurverfügungstellung des Rüden

3) beide teilen sich den Erlös aus dem Verkauf der Welpen

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Behörden können Luchstötungen weder aufklären noch stoppen – Appell an Umwelt- und Innenminister zu handeln

Im Mai dieses Jahres wurde bei Bodenmais im Bayerischen Wald ein weiblicher Luchs tot
aufgefunden. Die Untersuchung ergab, dass die trächtige Katze durch einen Schrotschuss getötet wurde. Nun wurden die Ermittlungen erfolglos eingestellt. Das gesamte Verfahren – fehlende Spurensicherung durch die Kriminalpolizei, viel zu lange Untersuchungszeiträume, späte Anzeige und unklare Zuständigkeiten – zeigt, dass die Verfolgung von Naturschutzkriminalität in Bayern neu organisiert werden muss. Weiterlesen

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Rhein-Zeitung veröffentlicht Anzeige der Kampagne „Kämpf mit“ der Jäger des Kreises Ahrweiler

In der Ausgabe Nr. 208 vom Samstag, den 7.09.13 auf der Rheinland-Pfalz Seite wird mit
großer Anzeige, der Kampagne „ Kämpf mit“ der Jäger in Ahrweiler Platz gegeben.
Es stimmt nachdenklich, dass eine renommierte Tageszeitung eine Anzeige veröffentlicht, die unsachlich und polemisch ist. Sie hetzt auf und verunglimpft all diejenigen, die sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wald und Wild einsetzen. Weiterlesen

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Nationalpark Nordschwarzwald

Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung des Nationalparks Schwarzwald

Stellungnahme des ÖJV Baden-Württemberg zum Entwurf des Nationalparkgesetzes

Das richtige Schalenwildmanagement wird einer der Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Entwicklung des Nationalparks sein, indem es die gewünschte Erhöhung des Bergmisch-waldanteils überhaupt erst ermöglicht. Auch werden schalenwildbedingte Probleme bei den Anrainern nur so verhindert. Das wiederum wird die Akzeptanz erhöhen.

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die Entwurfsfassung eines Gesetzes zur Errichtung den Nationalsparks Schwarzwald, die der Ministerrat von Baden Württemberg am 18.6.2013 beschlossen hat Weiterlesen

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Ökologischer Jagdverband Rheinland-Pfalz warnt vor Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Schwarzwild(c)ruettigerEnde Juni ist erstmals der Erreger der Afrikanischen Schweinepest in Weißrussland, in der Nähe der polnischen Grenze, aufgetreten. Damit besteht das große Risiko, dass der Erreger über Polen nach Deutschland eingeschleppt wird.
Der Virus der Afrikanischen Schweinepest ist hochgradig ansteckend und führt bei Wild- und Hausschweinen innerhalb von 10 Tagen nach Infektion zum Tode. Gegen den Virus kann nicht geimpft werden. Für den Menschen besteht kein Gesundheitsrisiko. Weiterlesen

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