NaturSommer Tour 2011 – Umweltministerin besucht Privatwälder in der Gemeinde Weiskirchen

Auf großes Interesse stieß die Einladung von Umweltministerin Simone Peter, im Rahmen ihrer NaturSommer Tour 2011 die Forstbetriebsgemeinschaft Merzig-Wadern (FBG) zu besichtigen. Diese betreut den Kleinprivatwald, u.a. im Landkreis Merzig-Wadern.

Bei der Wanderung im Bereich Holzbachtal / Wahnbachtal wurde die Ministerin u.a. von Staatssekretär Klaus Borger, der Landtagsabgeordneten Helma Kuhn-Theis, dem Weiskircher Bürgermeister Werner Hero, der Geschäftsführerin des NaturPark Saar-Hunsrück, Gudrun Rau, und einer Vielzahl von engagierten Freunden der Waldwirtschaft, auch aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz begleitet.

Manfred Ludwig, langjähriger Vorsitzender der FBG, und Geschäftsführer Tino Hans stellten der Wandergruppe zahlreiche Waldbilder vor, die das vorbildliche Engagement dieses forstlichen Zusammenschlusses für die Wälder und die Interessen seiner Mitglieder belegten.

Überführungen von Nadelbaumreinbeständen, das Schulwaldprojekt mit der Erweiterten Realschule Weiskirchen, das vor fünf Jahren begonnene BergMischwaldprojekt zur Wiederansiedlung der früher weit verbreiteten Weißtanne, das besonders Baum und Waldboden schonende Holzrücken mit Rückepferd Lukas und die flankierenden Maßnahmen zur Unterstützung der touristischen Infrastruktur in der Tourismusgemeinde Weiskirchen wurden vor Ort dargestellt und engagiert diskutiert.

Ministerin Simone Peter: „Die Forstbetriebsgemeinschaft als die Interessenvertretung des Kleinprivatwaldes im Nordsaarland zeigt seit über 20 Jahren, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen. Durch eine verantwortliche, naturnahe Waldwirtschaft lassen sich beide Ziele ideal ergänzen.“

Die Vertreter der FBG Merzig-Wadern wiesen darauf hin, dass der nachwachsende Rohstoff Holz Zukunft hat. Wälder und ihre Eigentümer werden zukünftig auch neue Aufgaben und Leistungen übernehmen müssen. Die Förderung der Biodiversität, die Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz, seine Funktion als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz als Baustoff und zur Energiegewinnung, stellen auch in den FBG-Wäldern in der Gemeinde Weiskirchen zukünftige Arbeitsinhalte des Beratungs- und Betreuungsangebotes dar.

„Der Wald in der Gemeinde Weiskirchen hat Zukunft. Die Gemeinde Weiskirchen übernimmt mit ihren Vorhaben, die Erneuerbaren Energien auszubauen, Verantwortung für die Zukunft. Ich würde es deshalb außerordentlich begrüßen, wenn über eine naturnahe Waldwirtschaft und einen grenzüberschreitenden Windpark Klimazeichen gesetzt würden. Klimazeichen, die der Gemeinde Weiskirchen und ihren Bürgerinnen und Bürgern zudem finanzielle Vorteile verschaffen“, so die Ministerin abschließend.

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