Hegen und Schießen

Naturschützer und Forstwissenschaftler kritisieren die Jagd – Tierbestände würden sich auch auf natürliche Weise regulieren

Ursprünglich gab es für Menschen zwei gute Gründe, Tiere zu jagen: Sie brauchten etwas zu essen und verarbeiteten die Reste zu Kleidung und Gebrauchsgegenständen. Heute stellen immer mehr Menschen den Sinn der Jagd in Frage. Zwar wird das Fleisch der erlegten Tiere immer noch gegessen und Jäger führen an, dass sie die Zahl der Tiere regulieren müssen, um ökologische und wirtschaftliche Schäden zu verhindern. Doch Jagdkritiker wie Ragnar Kinzelbach, Zoologe an der Universität Rostock, lassen solche Argumente nicht gelten: „Letztlich dient die Jagd nur dem Spaß und der Befriedigung der Mordlust der Jäger“, sagt er. „Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.“
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